Beiträge von Vitaler Hund

    Hallo und willkommen bei uns =).


    Zuerst mal möchte ich den Blog-Artikel zum Thema Teilbarf verlinken, falls sich jemand fragen sollte, worum es dabei überhaupt geht: https://vitaler-hund.de/ernaehrung/teilbarf/


    Jetzt zu deinen Fragen:

    Jeden Tag alles wird schwierig. Je nach Größe des Hundes wären das ein paar Gramm Karkasse, ein paar Gramm Herz, ein paar Gramm Leber usw. Solche Komponenten würde ich zu sinnvollen Portionsgrößen zusammenfassen und auf zwei oder drei Mal die Woche verteilen. Im Normalfall betrifft das Knochen und Innereien. Wenn du unterschiedliche Fleischsorten füttern möchtest, würde ich die auch nicht jeden Tag in kleinen Grammzahlen zusammenmischen, sondern lieber ein oder zwei Mal die Woche Geflügel, Pferd, Fisch oder oder oder .... füttern.


    Beilagen (Obst/Gemüse) hingegen würde ich für die Verdauung immer in der korrekten Menge bei jeder Mahlzeit geben. Ebenso Öl. Besonders an Tagen mit Knochen/Karkasse ist das wichtig für die Verdauung. Karkasse würde ich außerdem immer in kleinerer Menge pro Portion geben und mit Fleisch sowie Beilagen und Öl mischen, um Knochenkot zu verhindern.


    Zusätze braucht es m.E. nur wenige. Ich würde etwa zwei Mal die Woche ein Ei einplanen. Das ist reich an Vitamin A und an Biotin (gut für Haut und Fell). Alles andere würde ich nur bei Bedarf bzw. kurweise einplanen, bspw. Bierhefe. Hier gibt es eine Übersicht, was es alles so gibt und was es bewirkt: https://vitaler-hund.de/catego…kuren-zusatzfuttermittel/


    Ich persönlich gebe so zwei Mal die Woche etwas Honig zu einer Mahlzeit. Milchprodukte füttere ich täglich als eine kleine Zwischenmahlzeit. Man kann die natürlich auch einer Mahlzeit zugeben. Jedoch versuche ich die Portionsgrößen etwas kleiner zu halten und lieber öfter zu füttern.


    Wenn du seltener pro Tag füttern willst, werden die Portionen natürlich entsprechend größer und es kann mehr verschiedenes rein.


    Welche Öle:

    Wichtig sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, vor allem 3 in nennenswerter Menge. Leinöl, Rapsöl, Hanföl und Fischöle sind Beispiele dafür. Es gibt auch Mischöle, die dann mit "für eine gesunde Ernährung" o.Ä. überschrieben sind. Ich verwende im Moment Rapsöl und ab und zu Olivenöl, beides kaltgepresst und Bio. Ansonsten greife ich auf eines "für eine herzgesunde Ernährung" zurück. Da kann man ruhig mal wechseln. "Gar nicht" geht für mich bspw Sonnenblumenöl, weil es nur Omega-9 enthält und damit nix anderes ist ales unnötiges Fett. Von Nussölen würde ich persönlich die Finger lassen. Je nachdem, wen man fragt, vertragen manche Hunde manche Nüsse nicht so gut. Da es genug andere Auswahl gibt, verzichte ich daher darauf.


    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen :).

    Das Buch finde ich eine tolle Ergänzung zu Natural Dog Food. Es ist deutlich kompakter, wirft auf manche Dinger aber nochmal ein anderes Licht. Beides zusammen ist gut geeignet, sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Hey,


    ich bin gerade zufällig über einen Artikel gestolpert, der von zwei gescheiterten Klagen gegen das Berliner Hundegesetz handelt. Das neue Gesetz trat 2016 in Kraft, zum 1.1.2019 kamen noch ergänzende Regelungen dazu.

    Wer sich den Bericht zu den Klagen anschauen will, den gibt's hier: https://rsw.beck.de/aktuell/me…-hundegesetz-ist-rechtens

    Ein Mann hatte sich geweigert, seine Adresse auf Halsband oder Geschirr seines Hundes zu drucken. Zwei private Züchter hatten sich beschwert, weil sie keine Hunde unter einem Jahr mehr abgeben dürfen. Das hat meine Neugier geweckt.


    Hier mal das Wichtigste in Kürze:

    • Tatsächlich muss man nun eine "sachkundige Person" sein, um Hunde unter einem Jahr verkaufen zu dürfen. Damit soll illegalem Welpenhandel und dem Verkauf kranker Tiere bspw auf Flohmärkten entgegengewirkt werden.
    • Name und Adresse des Halters sind auf Halsband oder Geschirr anzubringen
    • Hundekotbeutel mitzuführen ist Pflicht, ein Verstoß eine Ordnungswidrigkeit
    • Teilgebiete können als hundefreie Zonen ausgewiesen werden
    • Andererseits können auch einfacher gesonderte Hundeauslaufgebiete festgesetzt werden
    • Es gibt jetzt eine Rechtsverordnung anstelle einer Rasseliste, die auch deutlich kürzer ausfällt als bisher und "nur noch" Pitbull-Terrier, Bullterrier und American Staffordshire-Terrier umfasst
    • Es gilt nun eine allgemeine Leinenpflicht, Ausnahmen gelten für Halter, die einen Sachkundenachweis ablegen
    • Dogwalker, die mehr als vier Hunde gleichzeitig ausführen wollen, brauchen eine Erlaubnis
    • Alle Hunde und ihre Halter werden in einem zentralen Register erfasst


    Mehr Details gibt es hier: https://www.berlin.de/sen/verb…er-hundegesetz-267536.php


    Was sagt ihr zu dem neuen System? Eine gute Idee oder alles Quatsch?

    Ist es wirklich nötig, dass Name und Adresse eines Halters auf dem Geschirr stehen? Landauf, landab versetzt die Datenschutzverordnung Leute in Panik, aber die Adresse offen auf vier Pfoten rumlaufen lassen, wird sogar zur Pflicht.

    Auf der anderen Seite klingt die Idee, den Welpenverkauf zu regulieren, doch gar nicht schlecht. Nur wird das auch kontrolliert?

    Hey,


    laut Hersteller reicht alle drei Jahre, mit Ausnahme der Welpenimpfung, die ja zweimal erfolgt.

    Tierärzte empfehlen nach wie vor gerne, dass 2-3 Mal beim Welpen grundimmunisiert wird und dann mit einem Jahr nochmal. Begründung sind die maternalen Antikörper.

    Ich persönlich vertrete die Auffassung: Der Hersteller lässt sich keinerlei Impfung entgehen. Wenn der weniger bescheinigt, dann sicher nicht, wenn es nicht auch wirklich so ist.

    Ich habe mich bei Leo leider noch zu der 3x und dann mit einem Jahr nochmal Vollvariante überreden lassen. Man will ja nur das beste für seinen Hund und die damalige TÄ war so vehement davon überzeugt, dass es nötig ist. Nachher ging es ihm dreckig, er hatte ne riesige Impfbeule und ich hab mich nach dem Blick in den Beipackzettel gefragt: Wozu?


    Jetzt impfen wir alle drei Jahre, immer nur T und SHP. Das verträgt er wunderbar, Probleme hatten wir bisher keine und der Impfschutz ist gültig. Studien belegen ja auch, dass er wirksam ist. Ich hab das hier vor einer Weile schon mal durchexerziert, nachdem ich mich intensiv eingelesen hatte: https://vitaler-hund.de/category/gesundheit/impfungen/


    Hier hab ich das ganze auch nochmal zusammengefasst, ebenfalls mit der Herstellerempfehlung, nach der alle drei Jahre ausreichend ist: Wie sollte ein Hund geimpft werden?


    Jährlich kommt mir nicht mehr in die Tüte. Lepto und Pi lasse ich gar nicht mehr impfen. Beides ist eine Frage der Ansteckungsgefahr, die bei uns recht gering ist. Beides tritt deutlich in Erscheinung und kann behandelt werden und bei beidem wirken die Impfungen deutlich weniger zuverlässig als bei den vier großen St, S, H und P.


    Es gibt in belasteten Gebieten aber auch TAs, die ihren Hund halbjährlich gegen Lepto impfen und meinen, das schade nicht.

    Aaaalso wir haben es dieses Jahr versucht. Mein erstes Fazit: Mein Hund lag an Silvester tatsächlich völlig ruhig auf dem Boden.

    Allerdings hatten wir eine Höhle aufgebaut, das RelaxoPet, klassische Musik, einen Film und ein Handy laufen, um alles zu übertönen, und er hatte Kopfhörer auf. Ob das RelaxoPet den Ausschlag gegeben hat, kann ich gar nicht sagen. Aber es schien ihn schon recht angenehm zu sein. Auf hörbar ist es mir allerdings nach wenigen Minuten schon tierisch auf die Nerven gefallen.

    :D

    Jaaaa, das kennen wir. Es gibt ein paar Exemplare, die meiner gerne fressen würde. Andere sind egal bis interessant. Aber ich kann dich trösten: Das Bellen und Pöbeln bekommt ihr in den Griff ;).

    Hallo,


    unsere Moderatorin Alex hat mich in diesem Jahr auf etwas Neues gegen Silvesterstress aufmerksam gemacht: die RelaxoBox von RelaxoPet. Die gibt es für Hunde, Katzen, Pferde und Vögel. Sie soll bei so ziemlich jedem Stress und jeder Verhaltensstörung helfen. Bekannt geworden ist die RelaxoBox wohl durch die TV-Show "Die Höhle der Löwen".


    Zur Funktionsweise ist leider nicht allzu viel angegeben. Hochfrequente Töne, die der Mensch nicht mehr hören kann (der Hund vielleicht schon?), sollen ihn unterbewusst beruhigen. Am besten wird das ganze konditioniert.


    Was haltet ihr davon? Würdet ihr das versuchen? Und ist es überhaupt was anderes, als beruhigende, klassische Musik abzuspielen?