Beiträge von Vitaler Hund

    Hi,


    wow, vielen Dank für den Bericht! Das ist ja wirklich ein schwieriges Thema. Ich selbst bin mit Hund bisher nur die "normalen" öffentlichen Verkehrsmittel sowie Seilbahn gefahren. Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass der Hund im Sessellift mit darf.


    Jedenfalls finde ich es toll, dass ihr es probiert habt und das auch so super lief. Ich hoffe, das hilft auch dem ein oder anderen Hundehalter weiter, der das hier liest :).

    Neo hatte über Silvester / Neujahr die ersten Zecken angeschleppt. Der ist wirklich ein Magnet.

    Das ist hart oO.


    Wobei ich sagen muss, in den letzten Tagen hat es extrem nachgelassen. Ich kontrolliere ihn direkt dreifach, weil ich einfach zu wenig Zecken finde - das kommt mir einfach komisch vor.

    Da sich die Zeckenmenge aktuell wirklich in Grenzen hält, beobachten wir aktuell erstmal weiter.

    Also bei uns hat es auch wieder aufgehört. Wir hatten zwei Wochen glaub, in denen es echt heftig war. Jetzt normalisiert es sich wieder etwas. Ich muss aber auch sagen, dass wir den Wald strikt meiden.


    Solltest du das Halsband ausprobieren, würde mich interessieren, wie es wirkt und wie Neo es verträgt. Vielleicht wäre es ja doch was für uns :verwirrt:

    HI,


    das ist wirklich ne coole Idee. Ich überlege jedes Jahr, Leo einen Streifen Bauchfell abzurasieren, damit er besser kühlen kann, traue mich aber nicht so richtig. Vielleicht schaue ich mir das Geschirr auch noch mal genauer an.

    Persönliche Erfahrung nicht, aber ich hab mir mal die Webseite angeschaut. Würde das stimmen, wäre das ja super:

    Zitat

    Sobald Seresto® angelegt wird, werden sie unterstützt durch hautverträgliche, neutrale Öle kontinuierlich in geringen und gut verträglichen Mengen an den natürlichen Fettfilm von Haut und Haaren des Hundes abgegeben. Von hier aus verteilen sich die Wirkstoffe innerhalb von 48 Stunden über die gesamte Hautoberfläche des Tieres und bieten einen durchgehenden Schutz bis zu 8 Monate gegen Zecken, Flöhe und Haarlinge.

    (...)

    Das Seresto® Halsband sollte ohne Unterbrechung über die 8 Monate Schutzdauer getragen und nach der Behandlungsdauer entfernt werden.

    Quelle: https://www.seresto.de/de/star…irkung-sichere-anwendung/


    Dort steht in Bezug auf Zecken:

    Zitat

    Seresto® wirkt, wo sich die Parasiten befinden: äußerlich - die Wirkstoffe sind im natürlichen Fettfilm von Haut und Haaren gebunden.

    (...)

    Es wird nur so viel von den Wirkstoffen an den Hund abgegeben, wie zum wirksamen Schutz vor Zecken und Flöhen benötigt wird. Dem Streicheln und Knuddeln des eigenen Vierbeiners steht also nichts im Wege.

    (...)

    Insbesondere der Umstand, dass beide Wirkstoffe äußerlich wirken, trägt dazu bei, dass diese nicht im Körper des behandelten Tieres durch Organe wie Leber und Niere verstoffwechselt und abgebaut werden müssen.


    Zuerst mal scheinen sich die 48 Stunden auf das Einsetzen der Wirkung zu beziehen. Danach soll das Halsband acht Monate lang getragen werden. Das heißt, darin befindet sich Wirkstoff für acht Monate. Man kann glauben, dass da wirklich nur abgegeben wird, was soll. Aber so ein bisschen skeptisch bin ich schon, liest sich ja wie die eierlegende Wollmilchsau.

    Es klingt auch so, als sollte man es nicht abnehmen, damit es wirklich wirkt.


    Der Wirkstoff befindet sich auf Haut und Fell. Das heißt, selbst wenn man das Halsband abnimmt, nimmt man den Wirkstoff auf, wenn man den Hund knuddelt.

    Ich weiß auch nicht, ob es mir gefällt, wenn über acht Monate Wirkstoffe im natürlichen Fettfilm von Haut und Haaren gebunden sind.


    Und zu guter letzt finde ich 8 Monate eine recht lange Zeit. Wenn ich Spot-Ons in heller Verzweiflung benutzt habe, dann nur zur Hochsaison. So komme ich ja von März bis Oktober. Braucht es das wirklich?


    Ich sag ja, ich bin da auch echt kritisch und mit nix wirklich zufrieden X/.

    Hi,


    in den letzten Tagen hab ich das ein oder andere über "neue" Zecken in Deutschland gehört und mal nachgeforscht. Scheinbar gibt es neben dem weit verbreiteten Holzbock noch zwei weitere Arten in Deutschland: die Auwaldzecke und die Hyalomma.


    Die Auwaldzecke überträgt vor allem Babesiose (https://vitaler-hund.de/blog/v…at-babesiose-was-ist-das/). Dazu kommen wohl noch weitere Krankheiten wie Q-Fieber, Hasenpest und FSME (was für den Menschen von Bedeutung ist). Man muss allerdings dazu sagen: So neu ist diese Art bei uns gar nicht. Sie kam zwar ursprünglich eher aus dem Mittelmeerraum, ist in Deutschland aber schon seit mehreren Jahrzehnten heimisch. Die Biester mögen es warm und feucht, überleben wohl aber auch härtere Wintertemperaturen.


    Und dann noch die Hyalomma, die wohl wirklich etwas neuer bei uns ist. Sie kommt eigentlich eher in Ländern wie Asien, Afrika, Südamerika und Südeuropa vor. Sie ist deutlich größer als unser heimischer Holzbock und deutlich schneller. Sie greift sich ihr Opfer nicht im Vorbeilaufen, sondern läuft wohl über mehrere Meter hinweg gezielt darauf zu. Vermutlich kamen die Larven der Hyalomma mit Zugvögeln hierher. Für Hunde dürfte diese Zecke aber weniger eine Rolle spielen. Sie macht eher Jagd auf Rinder und Pferde. In diversen Artikel wird daher davor gewarnt, dass sie auch Großsäuger wie den Menschen im Auge habe. Naja, Pferd, Rind, Mensch – in meinen Augen nicht unbedingt dieselbe Größen- und Gewichtsklasse. Trotzdem wollte ich sie hier mal der Vollständigkeit halber erwähnt haben. Sie kann das Arabisch Hämorrhagisches Fieber und das Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber übertragen. Die wenigen Exemplare, die man in Deutschland gefunden und untersucht hat, trugen diese Erreger aber wohl nicht in sich.

    Hi,


    der gemeine Holzbock ist unsere typische Zecke. Sie überträgt vor allem Borrelien und FSME. Ersteres kann Hunde betreffen, wird aber oft vom Immunsystem abgewehrt. Bei letzterem habe ich noch nie davon gehört, dass ein Hund erkrankt wäre.

    Die braune Hundezecke bringt die typischen Mittelmeerkrankheiten mit, daruner Babesiose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Hepatozoonose. Wenn du mehr über die Krankheiten wissen willst, kannst hier mal bissl in unserem Blog stöbern: https://vitaler-hund.de/category/blog/vitaler-hund-erklaert/

    Mit Gerüchen bin ich vorsichtig. Hunde haben eine so unglaublich empfindliche Nase...

    Ätherische Öle sind genau genommen für Hunde giftig. Für Fische sind sie je nach Konzentration tödlich. Und ins Wasser abgegeben werden sie von dem Halsband ganz sicher.

    Ich sag's ja, befriedigende Lösungen sehen anders aus :rolleyes:.

    Wie wäre es, das Halsband zum Schwimmen ab zu machen?

    Hmm nee, dann besser nicht ..


    Ich glaube fast, wir bleiben bei der aktuellen Absuch-Methode (heute warens 21 Stück *seufz*) und holen ein Halsband, wenns mal in den Ferien in den Süden geht, um Mittelmeerkrankheiten vorzubeugen.

    Dann hat er auch keinen Kinderkontakt mehr. Ist zwar doof, weil wir ihn ja auch gern kraulen, aber da ist es ja doch zwingend nötig, etwas zu tun.

    21 ist einfach übel. Das hätten wir hier aber auch, würden wir in den Wald gehen :rolleyes:

    Zitat

    Das heisst, ich müsste den Hund spotten und dann nach einige Tagen baden, ob er in sich mit Kuhmist parfümiert hat, oder nicht, sonst kann ich ihn nicht zum Schaffen einsetzen ..

    ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen: Etwas von dem Zeug bleibt im Fell, auch wenn man es direkt auf die Haut macht und auf drei Stellen verteilt. Das Fell ist noch Tage danach speckig, wenn der Hund zwischendrin nicht nass wird. Und an den Fingern riechen kann ich es auch noch. Also besonders geil ist es sicher nicht.


    Ok, das mit dem Weg durch den Wald ist bescheiden. Dann ist Vermeiden wohl einfach nicht drin X/.

    Hey,


    um es kurz zu machen: Nein. Ich bete und warte jedes Jahr wieder darauf. Mein Hund hat ja so viel, so langes und so dichtes Fell, da gehen mir Zecken teils auch durch die Lappen, bis sie richtig groß sind. Und glaub mir – ich suche.


    Wir hatten auch erst die Tage mehrere steckende Zeckenköpfe, zum Teil weil sich mein Hund, wenn Frauchen nicht schnell genug ist, die Zecken selber abfrisst. Interessanter Weise haben die steckenden Köpfe ihn dann nicht mehr gestört :kA:. War wohl das kleinere Übel.


    Krankheiten: Borreliose bricht beim Hund zum Glück eher selten aus. Hirnhautentzündung m.W. gar nicht. Die Mittelmeerkrankheiten sind wohl eher Thema, da sie wohl teilweise auch bei uns vorkommen. Es sollen inzwischen auch ausländische Zeckenarten hier unterwegs sein. Ich weiß nicht, inwieweit das für die Schweiz gilt, vll mal googlen. Gesehen habe ich noch keine.

    Übrigens sind die kleinen schwarzen Zecken angeblich die Männchen, die nicht beißen, sondern nur ein Weibchen suchen – von wegen.


    Wasser ist bei uns auch so ein Thema. Spot-Ons sind da sofort runter. Angeblich macht es nach kurzer Zeit nichts mehr, da das Mittel ja vom Hund aufgenommen wird. Alternativ könnte man noch auf Tabletten zurückgreifen, wenn man auf Nummer sicher gehen will.

    Ungefährlich für Katzen: Da ist alles mit Permithrin raus.

    Ungefährlich für Kinder: Ist kein chemisches Mittel. Bis der Hund nach Auftragen des Spot-Ons nicht gewaschen ist, würde ich kein Kind an die Stelle lassen.

    Abtöten: Das tun sie zumindest alle, wenn auch nicht wirklich zuverlässig. Etwa die Hälfte derer, die beißt, überlebt bei meinem Hund unabhängig vom Präparat (und wir haben bestimmt fünf verschiedene durch).

    Gut verträglich: Höhö, theoretisch sind das alle, aber jedes kann bei jedem Hund Nebenwirkungen zeigen.


    Es gibt Spot-Ons auf pflanzlicher Basis wie Kokos. Allerdings halte ich es da für sinnvoller, gleich das Kokosöl aufzutragen. Das ist übrigens auch genau das, was ich tue. Sämtliche Chemie wirkt hier – wir leben in der Zeckenhochburg – vielleicht zwei Wochen. Es werden ein paar Zecken weniger, die Hälfte der beißenden stirbt. Und dann? Für mich ist es die Belastung nicht wert. Ich schmiere meinen Hund mit Kokos ein, halte mich vom Wald fern und suche ihn nach dem Laufen ab.

    Kommt mir bekannt vor.

    Aber sobald man sich dann dem erlaubten Pinkelbereich nähert, muss es ja schnell gehen, weil man dann doch merkt, dass die Blase voll ist :rolleyes:

    Mein Hund ist überzeugt: Er kann 12 bis 14 Stunden einhalten, nur damit er weder am späteren Abend noch am frühen Morgen raus muss! Frauchen ist überzeugt, er würde platzen :rolleyes:. Da kann der aber richtig grantig werden, wenn man ihn noch rausschicken will. Morgens geht es seit dem Umzug, denn jetzt haben wir eine eigene Terrasse und auf der liegt er gerne, bis ich gassifertig bin.


    Sandy : Ich habe das Glück, dass ich viel von zuhause aus arbeite. Unterwegs bin ich fast nur abends und am Wochenende und da ist dann mein Mann da und kann mit dem Hund raus. Außerdem kann ich meine Zeit recht flexibel legen, sodass regelmäßige Spaziergänge kein Problem sind. Allerdings: Ganz alleine wäre ich manchmal auch aufgeschmissen. Ich bräuchte dann wohl auch einen Hundesitter.

    Hi,


    bei uns ist es ähnlich.

    Wir haben zwei wirkliche Gassirunden, wo wir dann auch länger laufen (1 Stunde plus). Wenn wir aber morgens schon arg früh unterwegs sind - beispielsweise wegen der Arbeit - schieben wir eine dritte große Runde ein. Meistens ist es aber eher so, dass ich morgens so 1,5 Stunden anpeile und meiner dann auch zufrieden ist, wenn er über Mittag nur pinkeln geht und erst abends wieder richtig raus. Ein Muss, auch wenn mein Hund es gar nicht leiden kann: vor dem Schlafengehen nochmal pinkeln. Um 23 Uhr rum steht das an, da pennt er halt meistens schon. Begeisterung sieht da echt anders aus, aber wenn wir um 18/19 Uhr das letzte Mal waren, geht das m.E. nicht anders.


    Wenn wir auf Tour sind, sind das meistens 4-6 Stunden, da gehen wir auch nur noch einmal zusätzlich "größer", ansonsten nur mal kurz pinkeln.

    Hi,


    mal eine Frage, die alle Hundehalter betrifft: Wie oft geht ihr mit euren Hunden raus?

    Viele Hunde sehe ich nur im Sommer ab und an mal draußen, bei Regen oder im Winter verschwinden die ganz schnell wieder. Natürlich überwache ich diese Leute nicht und kann daher nicht sagen, ob sie wirklich weniger rausgehen.

    Aber man fragt sich schon, wie oft so mancher laufen geht mit seinem Hund. Denn bei allen täuscht mich ein Eindruck sicher nicht.

    Wo gehen diese Hunde dann eigentlich raus? Im Garten? Fünf Minuten vor der Haustüre?


    Wie handhabt ihr das? Wie viele Spaziergänge unternehmt ihr täglich mit euren Hunden?

    Hi,


    ein Beitrag eines Users hat mich auf die Idee gebracht, dieses Thema hier mal allgemein aufzugreifen. Es betrifft Hunde, aber auch andere Tiere und auch uns Menschen.

    Mit dem Alter scheint irgendwie der Appetit weniger zu werden. Sicher gibt es Krankheiten, die das begünstigen (Zahnerkrankungen, Probleme mit der Verdauung etc.). Aber nicht immer findet man eine genaue Ursache.


    Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht? Und was habt ihr unternommen, um bei euren Hunden den Appetit wieder zu steigern? Und was habt ihr gegen den Gewichtsverlust getan?

    Hallo alle miteinander,


    ein User, der uns inzwischen verlassen hat und seine Themen lieber mitnehmen wollte, hat hier etwas sehr interessantes angeregt: Das Thema Trauben. Über für Hunde giftige Lebensmittel liest man ja regelmäßig etwas. Die Listen haben meist die gleichen Grundkomponenten wie Schokolade und Alkohol. Wir haben hier übrigens auch eine ;): Welche Lebensmittel sind giftig für Hunde?


    Wie ihr dort lesen könnt, sind Trauben – ein Dauerbrenner unter den giftigen Lebensmitteln – ebenfalls aufgeführt, auch wenn nicht klar zu sein scheint, wieso. Besagter User brachte nun die These ein, dass es am Spritzmittel hierzulande liegen könnte, dass (manche) Hunde auf Trauben reagieren.

    Was meint ihr? Haltet ihr das für möglich?