Beiträge von Alex

    Ich bin stolz auf meinen Hund, weil ...

    ... er heute ruhig eine Ricke und ihr Kitz beobachtet hat, die vor uns den Weg kreuzten, und sich danach selbstständig zu mir umorientiert hat und dann auch direkt zu mir gerannt kam.

    Für Leo würde ich vielleicht die 19 mm Variante nehmen. Der ist ja etwas grösser. Wobei 16 mm Leinenbreite eigentlich auch funktionieren sollten ...

    Hey


    Wir haben allerdings ein K9, da kommt er gut raus, wenn er vorne die Beine zusammen nimmt. Und den richtigen Sitz hat sogar die Trainerin schon kontrolliert. Kommt bei dem Geschirr aber wohl öfter vor. Ich hab’s aber auch nicht zur Ausbruch-Sicherung 😅.

    Von Norweger- und Sattelgeschirren würde ich abraten, die sind schlecht fürs Bewegungsmuster der Hunde. Auch weil sie häufig doch recht nah hinter den Vorderbeinen hochgehen. Dass der Hund da leicht rausschlüpfen kann, kommt hinzu.

    Genauso den Zweifachkarabiner. Und bitte einen dicken, mir ist schon einer gerissen 🙄

    Da muss man einen Kompromiss finden - denn zu schwer ist schlecht für den Hund, der knallt dann womöglich immer mal auf den Rücken. Das kann auf Dauer zu physiologischen Problemen führen. Es gibt aber zum Glück auch leichte Karabiner mit guter Belastbarkeit. Da muss aber auch das Leinenmaterial die Kraft aufhalten können :D

    Heyho


    Ich versuch mich mal im Beschreiben:


    Hund liegt auf der Seite, Rücken gerade.

    Hinterbeine vom Schwarz verdeckt, aber nicht nach vor gestreckt, eher nach Hinten, als würde er sich vom Bettlirand abdrücken.

    Linkes Vorderbein gestreckt, rechts im Carpalgelenk gebeugt. Beide Vorderbeine liegen fast im rechten Winkel zum Bauch.

    Das Fell ist sehr zerzaust und steht in alle Himmelsrichtungen. Hat er sich vorher gewälzt oder im Bettli gedreht?


    Der Kopf ist abgelegt, das Kinn liegt nahe an der Brust. Die linke Gesichtshälte ist nicht zu erkennen, der Hund liegt darauf.

    Das rechte Ohr scheint nach hinten gezogen (sieht man bei dem vielen Fell nicht so gut). Das sichtbare Auge ist mandelförmig, richtig Nase könnte das Weisse vom Auge sichtbar sein - das passt zur Körperhaltung und Fotoperspektive: Mensch im Blick, ohne den Kopf zu bewegen. Gesichtsmusukulatur wirkt angespannt.

    Vor dem Fang liegt etwas Schwarzes, eventuell hat der Hund es auch im Fang, was durch den oberen Teil des Gegenstandes nicht sichtbar ist.

    Hey


    Aus einem passenden Sicherheitsgeschirr sollte sich ein Hund mit normaler, gesunder Figur nicht rauswinden können.

    Der hintere Gurt liegt ja hinter den Rippen, wo die Hunde schlanker sind. Deshalb ist er enger als der Brustkorb - aber natürlich noch locker genug, denn dort schützen keine Knochen die inneren Organe.

    Gerade Angsthunde aus dem Ausland sind selten fett. Der ganze Stress, die möglichst günstige Ernährung - das hilft nicht dabei, Gewicht zu zu legen. Aber kein Geschirr passt zu jeder Körperform. Da muss man schon das passende suchen .. Selbst wenn alle Ringe verstellbar sind, bleibt ja noch die Steglänge. Wenn z.B. beiden Bauchgurte auf den Rippen zu liegen kommen, ist es klar, dass der Hund raus kann.


    In den sozialen Medien werden die Halter regelmäßig angegriffen. Sie hätten ihren Hund richtig sichern sollen. Auf der einen Seite denk ich dasselbe: Wenn man einen Angsthund hat, ist man doch besonders vorsichtig? Vor allem nach Silvester? Und teils waren die auch fremd hier oder ganz frisch eingezogen.

    Es gibt halt leider wirklich Fälle, wo die Neuhalter nicht aufgeklärt werden - die agieren nach bestem Wissen und Gewissen und das ist in Extremsituationen mit Hunden, die extrem reagieren, nicht genug.

    Andererseits gibt es auch Fälle, wo die Leute aufgeklärt wurden und jeden Rat in den Wind geschlagen haben. Auf die Zielen die Kritiker ab. Ob das wirklich das Gros ist? Dazu müsste man Vereine befragen, die sich mit der Sicherung der Hund befassen .. die kennen meist die Geschichte dahinter.


    Das erste Silvester habe ich Neo auch tagelang an Halsband und Geschirr gleichzeitig geführt. Jetzt mach ich das nur am Silvesterabend - sicher ist sicher. Der ist aber auch noch nie aus Geschirr oder Halsband geschlüpft und reagiert auch recht ruhig auf Feuerwerk, Schüsse und Co.

    Wäre das anders würde ich wohl auch besser sichern - da wäre ein massgeschneidertes Sicherheitsgeschirr die erste Wahl für mich - ein eine Leine, die fix an mir befestigt ist. Gerade Silvester ist es ja kalt, da kann man auch mal ausrutschen, lässt die Leine fallen und weg ist der Hund ..

    Achja, und mindestens 2-fach Karabiner - erst muss man den Verschluss drehen, bevor man ihn öffnen kann .. denn damit hatten wir schon Probleme: Hund geht ins höhere Gras und kommt ohne Leine wieder raus, weil die einfachen Bolzenkarabiner sich gelöst haben :rolleyes:

    Hey


    Ich denke auch: Sei froh für ihn, dass er so fit ist und Spass an der Bewegung hat. Selbst wenn das nicht ganz so gesund sein sollte. Es geht um die Lebensqualität, nicht um die Quantität. Was wäre das für ein Leben, wenn er 3 Jahre lang nur noch Schritt laufen darf, damit er die 3 und nicht vielleicht nur noch ein Jahr hat?

    Hey


    Ohje, der arme Leo .. da hat ihn das Alter wirklich pünktlich zum zweistelligen eingeholt.


    Physio ist sicher nicht verkehrt - macht ihr da auch Übungen oder nur Massage und ähnliches?


    Wie arbeitswillig ist Leo eigentlich? Grundsätzlich könnte man einem Hund schon beibringen, in verschiedenen Gangarten auf Signal sich zu bewegen .. in der Sporthundephysio ist das recht wichtig. Da kommen auch noch Hilfsmittel mit Cavaletti und diese Balancekissen zum Einsatz. Klar, das soll eher solchen Problemen vorbeugen - aber vielleicht hilft es auch bei der Therapie? Daher wirklich mal den Physio ansprechen.

    Aus der Sporthundephysio kenne ich auch Aufwärm- und Dehnübungen für vor dem Training: https://hundesportundgesundhei…keine-gebrauchsanweisung/

    Braucht aber alles einen Hund, der schon gern auch arbeitet und nicht nur einfach sein Ding machen möchte ;) Als Herdi-Mix fällt Leo vielleicht doch eher in die zweite Kategorie :/

    Meiner liebt vor allem Stofftiere, da er aber sehr pfleglich damit umgeht, türmt sich hier ein ganzer Haufen.

    Ganz der Herdenschutzhund :D

    Bei meinem würden Plüschtiere keine 24 Stunden überleben :D

    Mir reicht es leider nicht immer auf den Tag genau, dann was zu machen. Dieses Jahr hatte er bspw an einem vollgepackten Arbeitstag Geburtstag und nachmittags, als dann Ruhe und Zeit war, hat er gehumpelt.

    Da könnte man (fürs eigene Gewissen) auch mit einem "Gutschein" arbeiten. Hunde achten eh nicht auf den Kalender. Aber wenn man dem Hund am Geburtstag verspricht, dass man am Wochenende dann was ganz Tolles macht, dann ist das ja auch noch ein Geburi-Geschenk ;)

    Was wir allerdings versuchen wollen, sobald da ein Platz frei ist, ist so eine Freizeitgruppe bei einer Hundetrainerin in der Nähe. Da geht es nicht direkt um Erziehung/Kommandos oder einen bestimmten Sport, sondern einmal die Woche um ein flexibles, abwechslungsreiches Programm, damit Hund und Halter was miteinander machen. Ich finde, das klingt genau passend für uns

    Familienhunde- und Freizeitkurse sind immer super.

    Wir sind vor allem auch deshalb noch in der Hundeschule, weil wir so immer mal neue Anregungen bekommen :)

    Hey


    Ich fang mal mit beschreiben an :)


    Also Leo liegt auf einem Hundebett.

    Hinterbeine nicht sichtbar, vermutlich unterm oder nah am Körper (Sphynx-Stellung).

    Linkes Vorderbein nach vorn gestreckt und auf dem Rand vom Hundebett, rechtes Vorderbein nicht sichtbar.

    Kopf angehoben und nach rechts gedreht.

    Schnauze geschlossen, zeigt nach unten.

    Augen geöffnet, aber eher normal weit offen, Blick nach rechts.

    Linkes Ohr anliegend und nach hinten gedreht, rechts Ohr ähnlich, aber leicht angehoben (?).


    Vermutung: auf der linken Seite (vom Betrachter gesehen) nähert sich etwas oder bewegt sich etwas, was Leos Aufmerksam erregt. Die Situation versetzt ihn gemäss Mimik aber nicht in positive Emotionen. Zur Not wäre er parat aufzustehen (Vorderbein).


    Falls jemand ergänzen oder korrigieren mag, immer zu :)

    Hey


    Neo hat 2 Tage vor Weihnachten Geburtstag. Da fällt es schwer, nichts zu organisieren :D

    Zuletzt hatte er einen Kong Wobbler bekommen. Aber ich glaube solangsam brauchen wir einfach nichts mehr .. höchstens Ersatz. Aber wir achten bei ihm eh auf Langlebigkeit (er hat z.B. nur Dinge für Extremkauer, weil er so einer ist) ... Vermutlich werde ich ihm dann dieses Jahr grosse Käsekekse backen oder so :D


    Was ich noch wichtiger als Geschenke finde: Zeit mit dem Hund zu verbringen. Wir waren letztes Jahr mit ihm extra nach Amden gefahren, um einen Spaziergang im Schnee zu machen. So hat man als Mensch den Tag auch noch in schöner Erinnerung, wenn man einen tollen Ausflug macht.

    Hey


    Ich denke, es geht weniger um die Kontrolle sonst unauffälliger Hundehalter, sondern vielmehr darum, einen Rahmen zu setzen, damit die Behörden etwas in der Hand haben, wenn sich Halter dauerhaft nicht daran halten. Wenn auf dem Papier steht, der Hund muss am Tag zweimal raus und es wird nachgewiesen, dass der Halter das seit Monaten nicht macht, dann können sie eingreifen und sind nicht am Ende auf Goodwil von irgendeinem Richter angewiesen, um dem Hund zu helfen.


    Es ist ja auch ähnlich mit dem Qualzuchtverbot. Es gibt zwar schwammige Richtlinien, aber für jeden Fall braucht es aktuell noch ein eigenes Gutachten. Da würden klare Zahlen und Fakten mehr helfen.

    Hey


    Mit der Backmatte und dem richtigen Teig werden die meist was - man muss dann nur noch den richtigen Zeitpunkt zum Rausnehmen finden ;)


    Wenn sie gut durchgetrocknet sind (im Ofen bei geringer Temperatur nachtrocknen oder in den Dörrautomat) und dann nicht (!) luftdicht verschlossen aufbewahrt werden, besteht eigentlich keine Schimmelgefahr. Ich schüttle sie zusätzlich regelmässig durch. Da ist nichts geschimmelt. Das mach ich auch mit Halbfeuchtfutter. In einer Dose ist mir das schonmal in kürzester Zeit geschimmelt. Seit ich es offen lagere und schüttle. wird es zwar hart, aber bleibt schimmelfrei.

    Hey


    Meine Tante hat meinen Grosseltern vor einigen Jahren gegen den Willen der anderen Verwandten einen Beagle-Welpen geholt.

    Der ist zwar handlich, aber auch so ein Beagle kann nicht mehr von jedem Rentner gehoben werden, wenn die körperliche Verfassung nachgelassen hat.

    Am Anfang lief noch alles gut, doch weil sie es nicht schafften, dem Hund das Ziehen an der Leine abzugewöhnen, wurde immer weniger mit dem Hund gelaufen. Mittlerweile lebt er nur noch auf dem Hof und verlässt den nur, wenn Verwandte zu Besuch sind und mit ihm eine Runde drehen.

    Leider sind alle Beteiligten uneinsichtig, was das Schicksal des Hundes angeht. Der wird leider seinen Lebensabend auf dem Hof verbringen müssen.


    Ich stehe aber Senioren und Hund nicht komplett abneigend gegenüber. Das kann auch wunderbar klappen, wenn die Senioren rüstig sind.

    Wichtig ist, dass jemand vor Ort ist und einspringen kann, wenn etwas ist. Man weiss ja nie, wenn man doch ins Spital muss. Oder mal so krank, dass man nicht mit dem Hund laufen kann. Dann muss aber trotzdem für Auslauf gesorgt werden - das ganze Hundeleben lang. Daher ist es auch nicht unbedingt sinnvoll, einen Welpen ins Haus zu holen - bei einem älteren Hund muss man nicht ganz so weit in die Zukunft planen und die Chance, dass er die Senioren überlebt, ist auch geringer. Ein weiterer Vorteil: Oft sind ältere Hunde bereits erzogen und in jedem Fall kann man den Charakter erkennen und passend aufwählen.