Beiträge von Alex

    Hey


    Zeit für ein erstes Forenspiel ;) Und zwar ein ganz einfaches, man muss nur den Satz im Titel vervollständigen .. Am besten funktioniert das, wenn man gerade wieder etwas mit dem Wuff erlebt hat, über das man sich freut :) So ging es mir die Tage – daher mache ich direkt den Anfang .. also:


    Ich bin stolz auf meinen Hund, weil ...


    ... jemand Wildfremdes uns gelobt hat, wie gut er doch folgt :yes:

    Wir haben natürlich nicht verraten, dass er mitten in der Pubertät steckt und das mit dem Hören je nach Tagesform und Ablenkung (!) gaaanz anders aussehen kann *hüstel*

    Hey


    Aktuell ist das keine Option. Der Herr nagt den Gurt aus Langeweile sicher in 5 Minuten durch und/oder frisst die Rücksitze *hüstel*D

    Auch ein Grund, warum er eine Box im Kofferraum bekommt. Aus Metall. Da kann er nur noch das schrotten, was wir rein tun.

    Als ob ein Retriever ein Leckerli nicht wollen würde *lach* er sucht es schon und das sehr angestrengt .. später findet er es ja dann doch und inhaliert es :D


    Ein Plauschgruppe ist einfach eine Art Hundeschule, wo es nicht um sportliche Leistungen geht, sondern einfach um die Ausbildung von "Familienhunden". Da wird geschaut, dass der Hund im Alltag "funktioniert" und nicht, ob das Sitz 100% regelkonform ist. In der Plauschgruppe kann man dann auch Hundesportarten ausprobieren - aber nicht nach Reglement, sondern so, wie es dem individuellem Hund Spass macht.


    Das Brevet ist das neue nationale Hundehalterbrevet. Eine Art "Hundeführerschein" - aber freiwillig.

    https://www.nhb-bpc.dog/

    Hey


    Wir probieren mal verschiedene Kausachen aus. Aktuell hat er eine Kauwurzel im Tierheim und bei mir im Büro so ein Geweih .. findet er beides Klasse. Zuhause probieren wir dann Kaffeeholz aus und eine Wurzel bekommt er auch. Und natürlich essbare Kausachen.


    Er kennt Boxen. Er hat in seinem Tierheim eine, in die er sich zum Kauen zurück zieht. Und er macht aktuell auch täglich Boxentraining.
    Was würdest du denn als Alternativ empfehlen? Es muss ja sicher sein - aber der Hund kann nicht das ganze Auto einnehmen. Sonst kann er nicht mit in die Ferien ;)


    Ja, er ist ein toller Hund. Zumindest einer mit viel Potential, man muss aber vorher viiiiiel Geduld reinstecken. So langsam tauchen hier und da einzelne Baustellen auf, die aber in dem Alter normal sind .. Letztens war mal einen Tag lang der Jagdtrieb voll Thema .. und an Hunden an der Leine normal vorbei gehen? No Way. Der will spielen - solang es keiner der Rüden ist, die ihn schon mal verprügelt haben. Dann wird nicht gejammert, sondern tief gekläfft *seufz* aber beim dritten Hund vom Tag schaffen wir es mit genug Abstand, dass er mal nicht blöd tut und sich auf mich konzentrieren kann. Wird also auch.

    Hey


    Zitat

    Da abe ich allerdings Sorge, dass ich im Zweifelsfall aus dem Sattel nicht richtig einwirken kann.


    Vielleicht wäre longieren für euch für den Anfang das richtige. Denn das Ziel dabei ist es, den Hund aus der Distanz zu "lenken". Ist also nicht nur sinnfreies Kreisrennen, sondern bringt im Alltag echte Vorteile. Und es lastet den Kopf auf, weil sich die Hunde ziemlich konzentrieren müssen.


    Unser Hund wird erstmal genug mit der Erziehung zu tun haben. Wenn wir dann mit dem Brevet durch sind, werden wir dann schauen, was zu ihm passt. In der Plauschgruppe wird da ja gern mal einiges vorgestellt, sodass ich seine Leidenschaften kennen lerne. Kurz hatte ich ja an Mantrailing gedacht, weil er ständig mit der Nase am Boden ist. Aber wirklich gut zu riechen scheint er nicht. Er kann 2 cm am Leckerli am Boden vorbei schnüffeln und findet es nicht *hüstel*

    Unser zukünftiger Begleiter kommt aus dem Tierheim :)

    Und weil ich im Verein schaffe, ist es für mich kein Problem, ihn intensiv kennen zu lernen und ich kann unsere Pfleger unverblümt ausquetschen, bekomme einen individuellen Trainingsplan und habe jegliche Unterstützung, die ich neben der Hundeschule brauche - was will man mehr?

    Hey


    Leine, Geschirr und Bettli geben wir den Probehunden eigentlich mit - sie bringen es dann beim Austritt wieder mit.

    Autobox (irgendwie muss er ja heim kommen), Näpfe (bzw. Wassernapf, die erste Zeit gibts nichts gratis) und Bürste (er scheint zum verfilzen zu neigen) brauchen wir auf jeden Fall vorher. Und er braucht dringend eine Kauwurzel oder ähnliches. Er kaut viel, wenn er gestresst ist.

    Spieli hat er jetzt schon 2 - ich denke, die werden wir wohl mit adoptieren. Und dann schauen wir mal. Wir brauchen ja nicht kistenweise Spielis :D


    Er pubertiert und kennt kaum Grenzen. Und er nimmt als Übersprungshandlung bei Stress die Hände ins Maul - wenn er keine Alternative hat. Ansonsten ist bei ihm noch "nichts versaut" - Zitat Hundepflegerin ;) Er ist einfach ein Rohdiamant - bzw. er hat schon einen gewissen aber deutlich ausbaufähigen Grundgehorsam. Er ist aufmerksam, reagiert auch wenn er schnüffelt sofort auf Ansprache und er ist ein Streber. Er kann auch Spieli zurück geben, wenn er genau weiss, dass es ein Leckerli gibt. Dan spuckt er es einem vor die Füsse *seufz* Abgeben und sofort weiter spielen kennt er nicht - oder da kommt die Pubertät durch. Das in jedem Fall, wenn er Spieli hat und sich 2 Meter vor einem ablegt, wenn man ihn zu sich ruft. Alleinsein ist auch eine gewisse Baustelle, aber da er mit zur Arbeit darf, können wir das langsam aufbauen. Aber erstmal Vertrauen aufbauen, dann fällt es auch leichter, mal allein zu sein. Aber selbst mit wechselnden Bezugspersonen im Heim klappt es schon etwas besser. Die Abgabe im Heim und der Verlust der Bezugsperson hat ihn scheinbar etwas aus der Bahn geworfen, aber er fängt sich.

    Hey


    Zitat

    Wenn allerdings solche Dinge wie Wohnsituation, Allergien, Finanzen etc. noch nicht geklärt sind,


    Nein nein, das ist geklärt ..

    Versicherung müssen wir noch suchen, Zubehör, .. Aber gerade bei dem frag ich mich, wie machen das andere? Was genau zum Hund passt, weiss man ja erst, wenn man den Hund gefunden hat Oo Man will ja auch nichts "umsonst" kaufen ... da stehen aber dann "Grossbestellungen" an *hüstel*


    Wir haben in jedem Fall erstmal einen unverbindlichen Termin zum Kennenlernen und entscheiden dann, ob er zu uns passt. Wenn ja, gibts nen Trainingsplan, sodass er langsam umgewöhnt wird. Ist praktisch, wenn man beim Tierschutz schafft. Dann ist er vorm Umzug besser vorbereitet auf das, was dann kommt. Es wird einiges an Erziehungsarbeit auf uns zu kommen, das merkt man schon, wenn man mit ihm unterwegs ist. Was davon jetzt aber einfach fehlende Bindung / fehlendes Vertrauen und was Pubertät ist, das wird sich sicher im Lauf vom Training zeigen.

    Hey


    Manchmal macht das Schicksal Sprünge .. denn ich glaube, wir haben aktuell genau DEN Hund im Heim, den ich suche.

    Optisch ist er zwar weit entfernt vom schwarzen Labbi meiner Träume - erst recht mit seiner Ringelrute. Aber vom Charakter ein Juwel.

    Es ist ein Retrievermischling (angeblich Labrador & Golden), hat mit 11 Monaten aktuell etwas Border Collie Grösse und hat eben mit Ringelrute - da muss also noch was anderes mitgemischt haben.


    Jetzt heisst es abwägen: Nehmen wir ihn jetzt oder lassen wir uns mit der Planung lieber mehr Zeit? Zumal wir im Frühjahr 5 Wochen im Ausland sind – eine unserer Tierpflegerinnen meinte aber, sie würde ihn in der Zeit nehmen können ..

    Hey


    Ich habe während meiner Ausbildung in einer Hundeschule assistiert und finde die Stunden sehr sinnvoll - sofern sie richtig geleitet werden.

    Wir hatten verschiedenes Klientel. Von den Hundehaltern, die ihren Hund neu hatten und die Pflichtstunden für den SKN abarbeiten mussten, über Halter mit schwierigen Hunden, die zuerst Einzeltraining hatten, bis man die Hunde in die Gruppe integrieren konnte bis hin zu Hundehaltern, die seit Jahren kommen, weil es ihrem Hund einfach Spass macht.


    In den Einzelstunden haben wir am jeweiligen Problem des Hundes gearbeitet. Meist war Leinenaggression ein Problem. Nach einigen Stunden waren die Hunde aber oft soweit, dass sie in den normalen Stunden mitlaufen konnten, auch wenn da andere Hunde waren. Die normalen Stunden waren dann stets eine Mischung aus Plausch und Erziehungsübungen. Wir haben auch mal longiert, Fährtenarbeit eingeführt, sind ausserhalb spazieren gegangen (z.B. Bahnhof, Spielplatz), haben aber auch Parcoure aufgebaut, um mit den Hunden über verschiedene Untergründe zu laufen, Balance-Übungen, aber auch "Tricks" wie das Schicken des Hundes um einen Gegenstand .. Es war sehr abwechslungsreich, was sicher auch der Grund ist, warum einige Hundehalter seit Jahren kommen.


    Ich würde mit meinem zukünftigen Hund gern auch in die Plauschgruppe. Muss nur schauen, wie das kantonal geregelt ist. Aktuell scheinen hier noch Pflichtstunden nötig zu sein - ich hoffe, ich kann die auch im Nachbarkanton absolvieren. Denn die Hundeschule und den Trainingsansatz fand ich super. Und durch die Abwechslung kann man gut herausfinden, welche Beschäftigung dem eigenen Hund liegt und welche nicht. Darauf kann man dann aufbauen. Das finde ich super, um den neuen Hund besser kennen zu lernen und allgemein fördert die Hundeschule die Hund-Mensch-Bindung. Und man hat direkt auch einen Experten an der Hand, der Probleme im Entstehen sieht und einem hilft, direkt einzugreifen.

    Hey


    Bei uns steht die Entscheidung ja an – beziehungsweise sie war leicht getroffen: Für einen Welpen fehlt die Zeit, daher kommt nur ein ausgewachsener Hund in Frage.

    Klar, der braucht auch Zeit, aber ich muss ihn nicht 24/7 im Auge behalten, damit das mit der Stubenreinheit auch klappt. Schliesslich muss ich nebenbei auch noch schaffen ;) Ausserdem soll er auch recht bald mitschaffen können. (Von langen Wanderausflügen ganz zu schweigen ... Ich würde ungern ein Jahr lang auf unsere normalen Ausflüge verzichten oder den Hund jedes Mal "abschieben" müssen ..)

    Klar, es wird dann vielleicht schwieriger, den richtigen Hund zu finden, der genau zu uns passt, weil man ihn etwas weniger selber formen kann. Aber dafür weiss ich genau, was ich bekomme (sofern ich die Zeit investiere, den Hund kennen zu lernen). Beim Welpen kann sich am Charakter noch einiges verändern und manches kommt auch erst später zum Vorschein. Von daher ist es für mich auch "sicherer", einen erwachsenen Hund zu nehmen als einen Überraschungs-Welpen.

    Hey


    Zitat

    Anlass für den entsprechenden Vorstoss war eine vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) im vergangenen März veröffentlichte Evaluation der SKN-Kurse. Diese bilanziert unter anderem, dass es keine "hard facts" wie etwa eine deutliche Abnahme der Beissvorfälle oder deutliche Verhaltensunterschiede zwischen Personen mit und ohne Kursbesuch gebe, die dem Obligatorium objektiv eine positive Wirkung zuschreiben könnten, und dass 20 Prozent der Hundehalter die vorgeschriebene Ausbildung nicht absolviert hätten.


    https://www.tierimrecht.org/de…skurse-fur-hundehaltende/


    Und nach der nationale SKN abgeschafft wurde, ziehen die Kantone nach. Leider. Für Zürich ist es z.B. schon beschlossen, nur ab wann man die Kurse nicht mehr absolvieren muss, ist noch offen.

    Hey


    Hier bei uns gab es den SKN - der wurde leider abgeschafft.

    Er hat Theorie und Praxis kombiniert und zumindest den praktischen Teil musste jeder mit jedem neuen Hund ablegen.

    Einige Kantone sind sogar noch weiter gegangen und haben (leider nur für grosse Hunde) zusätzliche Lektionen vorgeschrieben - je nach Alter vom Hund musste er z.B. im Kanton Zürich in die Welpenstunde, ins Junghundetraining und / oder in einen normalen Erziehungskurs. Eine Mindestzahl Stunden war vorgeschrieben.

    Leider haben sie das jetzt auch abgeschafft - aber die verdammte Rassenliste mit verbotenen Rassen haben sie natürlich nicht angerührt -.-

    Hey


    Danke für die Antworten.

    Besticken ist schön und gut, aber ich möchte mit dem Hund auch mal inkognito unterwegs sein ;) Daher wäre Klett sehr praktisch, einfach austauschen und fertig. Beim bestickten Geschirr müsste ich das ganze Geschirr sticken, eh der Hund nicht mehr mit dem Namen des Tierschutzvereins angeschrieben wäre. Und mal ehrlich, ab und an will man auch einfach nur Mensch und nicht sofort erkennbarer Tierschützer sein.


    Aber du hast mich auf eine Idee gebracht: Man kann ja auch Kletterverschlüsse annähen. Warum dann nicht einfach einen auf ein passendes Geschirr nähen?

    Ich würde sagen: Problem gelöst :D


    Wobei ich mich immernoch frage, welche Marke das Geschirr hat, das wir im Jugendtierschutz zu Demo-Zwecken haben. Das ist nämlich auch mit Kletttexten, aber kein K9, sondern so ein "normales" wie das: https://www.amazon.de/DDOXX-Hu…ftgeschirr/dp/B01ERJ59L4/

    Hallo zusammen


    Bevor ich mir die Finger wund Google, wollte ich mal fragen, ob ihr vielleicht was wisst.


    Und zwar suche ich Gestältli / Geschirre wie das K9, wo man individuelle Sprüche / Texte mit Klett dran befestigen kann. Das K9 selbst mag ich nicht, da es die Beweglichkeit in der Schulter einschränkt. Wenn, gibt es X oder Y Gestältli ..

    Wäre praktisch beim schaffen, wenn der Hund am Geschirr Werbung für den Verein machen könnte ..

    Hey


    Die Schweiz ist einfach ein kleines Land ;)

    Rasseclubs kontaktieren ist eine gute Idee - sofern ich mich auf 2-3 Rassen geeinigt habe *lach*

    Wobei ein Hund eh erst in einigen Monaten einziehen kann und da wir keinen Welpen wollen (und auch nicht betreuen können), müssen wir dann einen passenden Hund finden, der ein Zuhause sucht, wenn wir einem Hund ein Zuhause bieten können.

    Hey


    Es gibt in der Schweiz nur recht wenige Rassenothilfen. Border, Bullies und Listis "kenn" ich .. dafür haben die Rasseclubs teilweise ältere Hunde aufgeschalten. Allerdings in der Regel ohne grossartige Beschreibung, was einem dann wieder wenig bringt – oder zumindest viel Aufwand für beide Seiten bedeutet.