Beiträge von Alex

    Hey


    Wir haben in der HuSchu immer mit einem doppelt aufgespannten Absperrband als "Kreis" (eigentlich ja ein Vieleck) gearbeitet (mit "Tür"). Dadurch sind auch die Plauschhunde auch draussen geblieben - nur am Anfang war der Zugang eine problematische Stelle, aber sie haben das alle immer gut und schnell verstanden. Aber mit den Plauschhunden mussten die Besitzer eben immer weit am Rand mitlaufen, weil sie eben noch am Anfang waren und es einfach eine gute Möglichkeit ist, die Besitzer auf das Thema Körpersprache zu sensibilisieren. Ziel ist aber - so die Theorie, die ich damals in der Ausbildung gelernt habe, den Abstand zu vergrössern, indem Mensch immer weiter nach innen geht. Aber eben in langsamen Schritten. Der Hund bleibt, wo er ist und das kann er durch das Absperrband erstmal gut lokalisieren. Später soll dann weniger Band hin und man reduziert die optische Auffälligkeit des Kreises.


    Was eine gute Vorübung ist, ist das "Lenken" des Hundes aus der Distanz, zum Beispiel um einen Baum. Das lernt man auch nah, je nachdem sogar mit direkter Handführung. Dann nur noch mit Signal und später eben aus der Ferne, indem man es immer von einem Schritt weiter weg probiert. Wichtig ist, dass der Hund Blickrichtung (um zu wissen, worum er laufen muss) und Kommandozeichen gut erkennen kann, Rufkommando kann zwar auch reichen, dazu muss man dann aber für jede Richtung eines beibringen, mit eindeutigem Handzeichen, dass man dann eben auch beim Longieren nutzen kann, reicht ein Wort.Und Körpersprache verstehen Hunde ja eh besser als Sprache.


    edit: Habe gerade ein Bild vom Longierkreis gefunden, den ich glaubs mal selbst aufgebaut habe. Der ist etwas kleiner als die, die meine Ausbildnerin damals wohl gemacht hat (zumindest meinte das eine Kundin, meine Ausbildnerin war damals krank und ich hab sie vertreten).


    [IMG:https://up.picr.de/30423900iv.jpg]

    Hey


    Ich glaube, da gibt es keine feste Temperatur. Das hängt sehr vom individuellen Hund ab. Eine grosse Rolle, wie viel Hitze ein Hund aushält, spielen dabei unter anderem Fellbeschaffenheit, die Gesundheit und der Kreislauf sowie auch das persönliche Empfinden. Das ist wie bei Menschen: Manche mögen es warm, andere lieben es, selbst in der Hitze auch mal in der Sonne zu liegen und andere liegen schon bei 25 Grad Aussentemperatur nur noch flach auf den kalten Fliessen.


    Wichtig ist, dass der Hund einen schattigen Platz und ausreichend Wasser zur Verfügung hat. Gern nehmen sie wie gesagt gefliesste Flächen an. Draussen kann man auch den Boden kurz mit Wasser anfeuchten, dann ist er auch kühler. Drinnen kann man feuchte Tücher auf den Boden legen und so kühlere Stellen schaffen. Wenn man den Platz hat, ist ein Pool im Halbschatten natürlich auch noch eine Möglichkeit – sofern der Hund nicht wasserscheu tut. Aber die meisten Hunde kann man zumindest motivieren, sich Leckerli aus dem Wasser zu fischen und damit sind sie schon mal an einigen wenigen Körperstellen feucht, was durch die Verdunstungs"kälte" eben auch wieder für Abkühlung sorgt.

    Hey


    Zitat

    Soll es einfach nur ein Umgebungsreiz sein, damit Hunde, die sonst den ganzen Tag im Zwinger sitzen, wenigstens irgendeinen Reiz haben,


    So schlimm ist es bei uns nicht. Wir haben ja wirklich nur sehr wenige Hunde und arbeiten sogar mit einer Warteliste. Unsere Tierpfleger kümmern sich sehr intensiv um jeden Hund, die Hunde sind mehrfach täglich mit Gassigängern unterwegs und zusätzlich in den Ausläufen und dürfen auch im Gang mitlaufen. Ich würde es so einschätzen, dass sie nicht deutlich mehr Leerlauf haben, als sie eh Ruhezeiten brauchen - sofern sie eben verträglich sind.

    Hey


    Ich muss sagen, dass bei uns im Tierheim bei allen Tieren im Haus am Tag Musik läuft. Das wird den Tieren schon etwas Abwechslung bringen und sie reagieren weniger schreckhaft, wenn dann wirklich was läuft. Das ist auch in vielen Laboren bei den Nagern Gang und Gäbe. Ob es auch bei anderen Arten genutzt wird, weiss ich allerdings nicht.


    Aber: Es sind eben alles Tiere in einem Tierheim. Die werden zwar intensiv betreut, aber es gibt für jedes Tier auch Leerlauf. Vor allem für Hunde, die sich (noch) nicht so gut mit anderen Hunden verstehen, dass sie in der Gruppe in den Auslauf könnten oder sich eine Box teilen können. Irgendwann müssen eben die Tierpfleger sich eben auch um andere Tiere kümmern.


    Die Hunde, Katzen und Co. hören aber kein Tierradio, sondern einen ganz normalen lokalen Sender.

    Hey


    Zitat

    Wir haben sie jetzt immer abgelenkt wenn sie angefangen hat zu schlecken. Mit etwas Ballspielen oder einem Spaziergang.


    Ich würde da aufpassen, damit sie nichts falsch verknüpft. Schliesslich wird sie ja fürs Schlecken im Moment belohnt.
    Beim Kater meiner Welten war es ähnlich. Als der Flöhe hatte, hat er sich die Brust kahl geleckt. Danach sind meine Eltern immer gesprungen, wenn er zu schlecken anfing. Er hatte sie wunderbar erzogen. Da half nur noch ignorieren und den längeren Atem haben. Mittlerweile nutzt er diese Erpressung nicht mehr, wenn er meint, man müsse auf ihn achten.


    Daher würde ich auch unbedingt verbinden, wenn ihr da sein. Damit ihr nicht immer springt, sobald sie zum Schlecken ansetzt. Hunde sind raffiniert, die lernen sowas schnell, wenn man Pech hat.

    Hey


    Über den Rabenartikel habe ich vorhin gerade etwas gelesen :D War schon recht spannend – aber Rabenvögel sind auch enorm intelligent.


    Zitat

    Und ist das überhaupt was neues


    Der Paarteil der Studie erinnert mich an eine Sequenz aus einer Doku. Da sollten 2 Hunde einen Trick vorführen – ich glaube, es war Pfötchen geben. Und einer wurde besser belohnt als der andere. Da hat der eine auch die Mitarbeit eingestellt.

    Hey


    4-6 Stunden von wo aus? ;)
    Zum Wandern kann ich die Schweiz nur empfehlen – aber das bringt nichts, wenn du oben an der Küste wohnst *hüstel*


    Wir sind auf jeden Fall eine Woche im Erzgebirge dieses Jahr. Und dann hat es nochmal eine Woche Ferien. Da müssen wir noch planen, wohin die Reise gehen soll.

    Hey


    Zitat

    Wurde in dem Video gesagt wie dort die Kamera angebracht wurde? Ich hab ja schon bei einem Hund Probleme wie schwer wird das dann bei einem Wal sein Undecided Big Grin


    Ich glaub fast, beim Wal ist es leichter, weil der ja kein Fell hat, sondern schöne, glatte Haut. Könnten also einfach Saugnäpfe gewesen sein. Die Kameras sind dann nach ein paar Tagen abgefallen und wurden dann sicher per Sender gesucht, wenn ichs noch recht im Kopf habe.
    Ich such das Video mal ..


    So, gefunden. Es waren Suction Cup Kameras - also wirklich Saugnäpfe.

    Hey


    Spannendes Thema.
    Hast du vor, den Test aufzunehmen und hochzuladen? Finde es wahnsinnig spannend, die Welt aus Sicht von Tieren zu sehen.
    Letztens hab ich erst ein solchen Video von Walen gesehen. Unglaublich, so ein Perspektivenwechsel.

    Hoi zäme


    Eine Bekannte hat mich auf diese Quarks & Co Sendung zum Thema Hund aufmerksam gemacht:


    [IMG:https://up.picr.de/28932026md.jpg]


    Behandelt werden die Themen:
    - Eine Welt ohne Hunde?
    - Erziehung – Muss ein Hund zur Schule?
    - Hundeyoga, Dog TV und Krallenlack
    - Angst vor Pitbull & Co?
    - Hund und Wolf im Kognitions-Test
    - Hält uns ein Hund gesund?
    - Hunde riechen feinste Spuren – und sogar Krebs
    - Die enge Bindung zum Menschen verschafft dem Hund viele Vorteile


    Insgesamt also viele Themen für eine 45-Minuten-Reportage, die für den Durchschnitts-Fernseh-Zuschauer und auch Kinder/Jugendliche gedacht ist. Für interessierte Hundehalter gibt es eher wenig Neues, aber es ist für Nicht-Hundekenner schon ein sehr interessante Doku, finde ich.

    Hey


    Beim Auto ist es ja so, dass die Wärme vor allem durch die Fenster reinkommt (weshalb man die ja auch gern abdeckt). Daher denke ich, dass es ähnlich wie beim Gewächshaus ist, wo sich kleinere Volumen schneller aufheizen als grössere, auch wenn die Oberfläche kleiner ist. Also dass schlussendlich grössere Autos etwas langsamer innen heiss werden als kleinere - sofern die Fensterflächen vergleichbar sind. Bei diesen zweisitzigen Lieferwägen verhält es sich sicher auch wieder anders im normalen Viersitzer.

    Hey


    Intelligenz ist sowieso ein ganz schwieriges Thema. Da ist die Wissenschaft noch nicht auf einen grünen Zweig gekommen, um da wirklich zuverlässige Tests zu entwickeln.


    Allerdings gibt es bei Arbeitslinien eben neben den optischen Beurteilungen auch Arbeitsprüfungen, die Zuchthunde bestehen müssen, um zur Zucht zugelassen zu werden. Dazu kommen bei den meisten Rassen auch gewisse Wesensbeurteilungen.
    Das erhöht die Chancen, dass die Nachzuchten auch für bestimmte Zwecke geeignet sind. Und eben auch, dass die Welpen in "Otto-Normal-Hand" sich so entwickeln, dass sie auch zu den Lebensumständen passen. Ausnahmen verhindert das leider auch nicht.


    Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich die Wahl einer bestimmten Rassen beim Welpen schon. Wenn man sich nicht auf ein Überraschungspaket einlassen kann, dann hat man beim Rassewelpen doch eine höhere Chance, dass es am Ende passt.
    Allerdings fände ich persönlich es dann besser, wenn man sich einen ausgewachsenen Hund holt. Bei dem sieht man eben schon, wohin die Reise geht. Viele haben da ja schon einigermassen feste Charaktere, man kann beurteilen, wie es mit Jagd- und Schutztrieb aussieht und eben auch entscheiden, ob man damit klar kommt, wie der Hund ist, oder eben nicht.
    Genauso kann man den Hund auch schon HD-Röntgen und teilweise andere Erbkrankheiten durch Tests ausschliessen. Beim Welpen muss man sich da auf hoffentlich gute Gene verlassen - und hat auch immer wieder Pech. Oder man nimmt das Mischlingsüberraschungspaket, wo wenig bis gar nichts über die Krankheiten der Eltern bekannt ist und wo man einfach Glück oder Pech hat.

    Hey


    Ich hatte vorletztes Wochenende auch eine Zecke am Pullover krabbeln ... war zum Glück nur die eine.
    Ansonsten hab ich am Seminar am Samstag von einigen Hunde- wie Katzenhaltern gehört, dass ihre Tiere schon wieder reichlich Zecken mit nach Hause bringen.

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    Titel: So kam der Mensch auf den Hund
    Autor: Konrad Lorenz
    Seiten: 144
    Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG
    Erschienen: 42. Auflage 2011
    ISBN: 978-3-423-20113-1


    Beschreibung:
    Auf sehr verschiedene Weise kann der Mensch auf den Hund kommen; zum Beispiel durch das Finanzamt, durch Verschwendung, Trunksucht, Faulheit oder Fehlspekulation an der Börse. Wie der Mensch jedoch auf den leibhaftigen Hund gekommen ist – diese Geschichte erzählt der bekannte Verhaltensforscher Konrad Lorenz auf den nachfolgenden Seiten mit viel Humor und gewürzt mit eigenen Erlebnissen. In grauer Vorzeit, so erfährt der Leser, schlossen sich die Vorfahren des Hundes mit den Menschen zu einer Art Lebens- und Interessengemeinschaft zusammen, die sich im Verlauf der Jahrtausende zu einer der innigsten Freundschaften zwischen dem homo sapiens und einem tierischen Wesen vertiefte. Aus uralten Instinkten erklärt Lorenz das Verhalten unseres treuen vierbeinigen Hausgenossen, das manchmal fast menschlich anmutet, aber den Hundeliebhaber auch oft durch Reaktionen erschreckt, die ihm unverständlich, ja vielleicht sogar unheimlich erscheinen. Jede Hunderasse, aber auch jeder einzelne Hund haben einen eigenen (und oft eigensinnigen) Charakter, den nur entschlüsseln kann, wer die Entwicklungsgeschichte und Verhaltensformen dieser Tierart kennt.


    «Ein Buch, das hohen wissenschaftlichen Informationswert mit dem Reiz einer jeden Tierfreund bewegenden, faszinierenden Darstellungsweise verbindet.»
    Süddeutscher Rundfunk


    Inhaltsverzeichnis:
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    Titel: 250 Hunderassen – Ursprung Wesen Haltung
    Autor: Eva-Maria Krämer
    Seiten: 288
    Verlag: Franck-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Erschienen: 2007
    ISBN: 978-3-440-10669-3


    Beschreibung:
    Ursprung, Wesen, Haltung
    Lernen Sie die beliebtesten 250 Hunderassen kennen und finden Sie den vierbeinigen Gefährten, der zu Ihnen passt.


    • Schnelle Orientierung:
      Mit dem KOSMOS-Farbcode und der offiziellen FCI-Rasseneinteilung in 10 Gruppen
    • Schneller Zugriff:
      Alphabetisches Verzeichnis der Rassen
    • Kompakt-Infos:
      Größe, Gewicht und Farbe
    • Auf einen Blick:
      Aufwand bei Erziehung, Pflege, Beschäftigung und Bewegung


    Eva-Maria Krämer ist eine international geschätzte Hundeexpertin und -fotografin und hat zahlreiche Bücher über Hunde geschrieben.


    Inhaltsverzeichnis:
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