Verstecken andere Hunde ihre Leckereien auch so gerne :-) ?

  • Moin zusammen, mir ist heute mal wieder aufgefallen, mit welcher Hingabe mein Hund seine kaustangen/büffelhautknochen versteckt.


    Er rennt mit seiner (wir nennen es mal Beute ;-) )durch die Gegend und hat natürlich seine üblichen verstecke - sofaritzen, seine Schlafplätze, usw.. Allerdings scheint er mit dem gewählten Versteck nie so wirklich zufrieden zu sein und holt es nach ein paar Minuten hervor. So geht das bis er es versteckt hat und Durst bekommt. Dann hat er (so mein Gefühl) vergessen wo er es gelassen hat und macht ein nickerchen.


    Natürlich kaut er auf seiner "Beute" auch herum aber trotzdem überlege ich mir ob er da nicht etwas übertreibt :D.


    Deshalb mal die Frage an andere hund Halter - wie viel verstecken ist normal und habt ihr soetwas bei eurem Hund auch schon beobachtet?


    Viele Grüße

  • Huhu,


    klingt stressig :D.
    Frisst er seine "Beute" denn auch irgendwann? Oder wird die nur angelutscht und dann bis in alle Ewigkeiten vergraben?
    Meiner macht das auch, allerdings nicht so exzessiv. Dafür wollte er seinen Büffelhautknochen schon im Blumenkübel verschwinden lassen.^^ Irgendwo im Garten ist auch noch ein Büffelhautknochen verschollen, der nie wieder gesehen wurde...


    Grundsätzlich ist es normal, dass Hunde Knochen in Erde vergraben und so konservieren. So würden sie es zumindest in der Natur machen. Vermutlich zeigt sich dieser Instinkt auch bei Kauartikeln, die für den Hund vermutlich nicht viel anders als fleischige Knochen sind – zumindest was das betrifft. Deswegen würde ich vermuten, dass etwas weniger gierige Hunde so ihr überschüssiges Futter konservieren. Wenn kein freier Zugang zu Erde da ist (oder zu einem Blumenkübel^^) muss eben die Sofaritze herhalten.
    Natürlich gibt es auch Hunde, die alles sofort verschlingen – die werden sich die Mühe des Versteckens kaum machen. Wenn man aber einen Hund hat, der sich seine Rationen einteilt und auch mal spart, kann ich mir durchaus vorstellen, dass das seine Art ist, "Überschuss" zu lagern. Vielleicht erscheint das dem Hund sinnvoller oder sicherer, als es einfach mitten im Raum liegen zu lassen?

  • Ich habe zwei Labbis die vergraben nie etwas, die fressen immer alles gleich auf :D und es ist nie genug (meinen sie :D ). Mein Yukon frißt nicht der "inhaliert"
    Ich hatte aber mal eine Hündin "Ronja" die grub im Garten alles ein was ihr zu hart erschien - Kauknochen usw. Sie grub es nach ein paar Tagen wieder aus und testete ob es schon "reif" war. Dabei durfte ihr aber keiner zu sehen, vor allem ihr Mutter "Jenny" nicht. Dann grub sie es gleich wieder aus und versteckte es wo anders. Einmal hat sie getrockneten Pansen unter dem Bett meiner Tochter versteckt. Die rätzelte einige Tage warum es in ihrem Bett so stinkt :-/
    Der eine Schäferhund meiner Oma hat das Fleisch immer vergraben das sie nicht mehr fraß. Nach ein paar Tagen grub sie es dann wieder aus und fraß das stinkende Zeug auf :@ Ihre Hunde lebten frei im Garten, also nicht im Zwinger.
    Gruß Heidrun

  • Hallo Heidrun,


    das klingt, als hättest du zwei ganz typische Labbis mit labbitypischem Dauerhunger :D.
    Ich frag mich ja immer: Was, wenn man irgendwas von dem Zeugs nicht wiederfindet? Das kann unter Umständen echt eklig werden. Sucht ihr denn nach ein paar Tagen gezielt nach verschollenem Knabberzeug?