• Hey


    Wir haben in der HuSchu immer mit einem doppelt aufgespannten Absperrband als "Kreis" (eigentlich ja ein Vieleck) gearbeitet (mit "Tür"). Dadurch sind auch die Plauschhunde auch draussen geblieben - nur am Anfang war der Zugang eine problematische Stelle, aber sie haben das alle immer gut und schnell verstanden. Aber mit den Plauschhunden mussten die Besitzer eben immer weit am Rand mitlaufen, weil sie eben noch am Anfang waren und es einfach eine gute Möglichkeit ist, die Besitzer auf das Thema Körpersprache zu sensibilisieren. Ziel ist aber - so die Theorie, die ich damals in der Ausbildung gelernt habe, den Abstand zu vergrössern, indem Mensch immer weiter nach innen geht. Aber eben in langsamen Schritten. Der Hund bleibt, wo er ist und das kann er durch das Absperrband erstmal gut lokalisieren. Später soll dann weniger Band hin und man reduziert die optische Auffälligkeit des Kreises.


    Was eine gute Vorübung ist, ist das "Lenken" des Hundes aus der Distanz, zum Beispiel um einen Baum. Das lernt man auch nah, je nachdem sogar mit direkter Handführung. Dann nur noch mit Signal und später eben aus der Ferne, indem man es immer von einem Schritt weiter weg probiert. Wichtig ist, dass der Hund Blickrichtung (um zu wissen, worum er laufen muss) und Kommandozeichen gut erkennen kann, Rufkommando kann zwar auch reichen, dazu muss man dann aber für jede Richtung eines beibringen, mit eindeutigem Handzeichen, dass man dann eben auch beim Longieren nutzen kann, reicht ein Wort.Und Körpersprache verstehen Hunde ja eh besser als Sprache.


    edit: Habe gerade ein Bild vom Longierkreis gefunden, den ich glaubs mal selbst aufgebaut habe. Der ist etwas kleiner als die, die meine Ausbildnerin damals wohl gemacht hat (zumindest meinte das eine Kundin, meine Ausbildnerin war damals krank und ich hab sie vertreten).


    Der größte Feind des Heimtiers ist der unwissende Besitzer.
    Silvia Blahak

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  • Hui, vielen lieben Dank für den super Einblick in diese Sportart.
    Ich versuche den Aufbau gerade ohne abgesperrten Kreis....keine Ahnung ob es klappt *kicher* Mein Hund ist da schon mal was hektisch.
    Das rum schicken um Gegenstände ist bei ihr einfach - weil es bekannt ist - ich mache IPO mit ihr und da muss sie im SD um Verstecke laufen (revieren).
    Aber ich finde longieren - auf dem Spaziergang, auf nem Feld oder auf ner Wiese, gar nicht verkehrt. Macht den Spaziergang spannend, ist nicht so Verletzungsträchtig wie andere Dinge die man auf nem Spaziergang machen könnte und macht glaub ich viel Spaß wenn Hund einmal begriffen hat worum es geht.


    Mein Versuch es auf zu bauen ist folgender - bitte um Ideen und Anmerkungen etc - mein jeweiliger ausgestreckter Arm bedeutet lauf in die angezeigte Richtung. Solange bis ich entweder auflöse oder was anderes anzeige.


    Bisher haben wir es zweimal gemacht und beim zweiten Mal ist sie schon eine halbe Runde in die angezeigte Richtung gelaufen. Das Problem ist halt, dass sie sich aufregt wenn ich sie schicke und mir dann erst einmal in die Jacke schnappt vor Aufregung. Aber vielleicht wird das besser wenn sie sich sicher ist was sie soll. Mal abwarten.


    Vielleicht finde ich auch noch irgendwo ne Huschu in meiner Nähe die das anbieten. Da würde ich glatt mal hin. Wenigstens so für den Anfang. Denn mein Garten ist zu klein um so nen Kreis abzustecken. Darum meine Idee mit dem draußen beim Spaziergang. Ich longiere sie einfach wie ein Pferd....das kann ich ;) da sie schon springt wie ein Pferd - kann sie auch longiert werden wie ein Pferd.
    Bals wiehert sie dann auch.....*lach*