Beiträge von Vitaler Hund

    Endlich mal gute Neuigkeiten: die Schmerzmittel sind abgesetzt, volle Freigabe durch die Physio und seit ein paar Tagen kein Humpeln und nicht steif.


    es hat sich jetzt so eingependelt, dass er ab und an beim Laufen mal 5-6 Schritte gehumpelt hat (höchstens einmal pro längerem Spaziergang), dann war’s wieder weg. Und wie gesagt die letzten Tage gar nichts. Er ist auch nicht mehr arg steif nach langem Liegen.

    Freitag war nochmal Physio und es sieht alles gut aus. Sie meint auch es sind keine "Schmerzen" (das macht mir immer Sorge, dass er da Höllenqualen leidet), es zieht/zwickt nur ab und an mal oder er hat halt das Gefühl, da liegt was nicht richtig. Und diesmal kam’s wieder von hinten, da hat er eine leichte Spondylose. Aber alles "auf einem sehr hohen Level" und wie sie sagt wie bei einem Hund "in seinen besten Jahren". Von daher bin ich jetzt erstmal beruhigt. Das Gangbild ist sonst auch top, er greift weit, der Rücken schwingt schön - also die meiste Zeit läuft er vollkommen normal und rund. Wir trauen uns jetzt auch wieder, 1,5 Stunden am Stück zu laufen und das ging auch super. Und wenn er mit anderen Hunden spielt, hüpft er hoch, vorwärts, rückwärts, dreht sich eng auf der Stelle. Physio meint, er ist überhaupt nicht eingeschränkt.


    Für daheim haben wir jetzt einen kleinen Trainingsplan. Jeden zweiten Tag machen wir ein paar Übungen für den Rücken. Bisher noch ein Durchgang, weil es doch anstrengender für ihn ist als ich dachte, und dann steigern wir langsam auf zwei. Daran hat er zumindest richtig Spaß 😂.


    die Tage sind wir auch nochmal beim TA (es steht tatsächlich mal wieder eine Impfung an 😳), dann kontrollieren wir direkt, ob er bisschen Gewicht verloren hat (hatte etwa 2 Kilo zu viel, Schonen und Leckerlis sind keine gute Kombi 🙄) und ich frag sie sicherheitshalber auch nochmal, was sie meint. Aber bisher hieß es von beiden, es bestehe kein weiterer Handlungsbedarf (also Röntgen). Denn wüsste ich zwar genau, an welchem Wirbel es sitzt, aber die Physio hat schon recht: was dann? Es ändert ja nichts am Ergebnis, da sparen wir uns die Narkose lieber.

    So, wir führen jetzt Tagebuch. Das neuerliche Humpeln war gerade am abklingen - er ist wieder gerutscht. Drei Tage später: Eiern. Allerdings deutlich anders als die Arthrose, beim Strecken etc. scheint es gerade anders herum. Am 12. also nochmal Physio ;(


    Daumen drücken, dass er sich nur neu verspannt hat und sich da nicht doch was schlimmeres zusammenbraut... langsam hab ich schon das Gefühl, das zieht sich ewig ohne Pause. Aber eigentlich sind es keine drei Monate und die ersten 1,5 davon haben wir ja mit "Ausprobieren" verbracht, danach gab es ja dann auch wieder eine Ursache (Sturz) und es war ja was Neues (Zerrung).


    aber sobald was mit Leo ist, sind die Nerven halt immer durch und die Angst groß :(

    Das mit dem Gewicht stimmt natürlich. Bei uns liegt er auf dem K9 auf, da spielt es keine Rolle.


    Ich hab schon überlegt, ihn neu einzukleiden. Aber das sitzt bei ihm einfach am besten. Wir hatten andere, die „Standardform“, aber die hat bei ihm vorne gegen die Schulter gezogen, wenn er in die Leine ist, und da hab ich Sorge, dass es in den Rücken hoch zieht. Seine Physio hat neulich ein Laufvideo von ihm angeschaut und meinte, völlig normal. Wollte es aber beim nächsten Besuch eh mal ansprechen. Es darf halt nichts am Hals oder Rücken ziehen/drücken.

    Hey,


    bei einem Sicherheitsgeschirr sehe ich das auch so. Wir haben allerdings ein K9, da kommt er gut raus, wenn er vorne die Beine zusammen nimmt. Und den richtigen Sitz hat sogar die Trainerin schon kontrolliert. Kommt bei dem Geschirr aber wohl öfter vor. Ich hab’s aber auch nicht zur Ausbruch-Sicherung 😅.


    Das mit der Aufklärung sehe ich auch so. Mich fasziniert immer wieder, wie viele Angsthunde seit ein paar Jahren unterwegs sind. Zumindest meinem Gefühl nach hat das deutlich zugenommen. Als ich Leo geholt habe, waren selbst Hunde von der Straße/aus dem Ausland noch selten. Da stellt sich schon die Frage, wie viele mit einem Angsthund umgehen können - Halter und Tierschützer.


    Was bei meinem sehr angenehm ist: wenn er Angst vor dem Knallen bekommt, will er nach Hause bzw zum Auto. Er springt auch nicht wild los, er zieht nur in die Leine. Das macht ihn sehr einfach zu handeln. Wenn ich aber an die Hunde denke, die richtig wild umher springen und kopflos davon rennen....

    Ich schwöre auch auf die Doppelsicherung. Das war für mich bisher das einzig praktikable.


    Den Tipp mit der fixen Leine finde ich sehr gut, da habe ich noch gar nicht dran gedacht. Genauso den Zweifachkarabiner. Und bitte einen dicken, mir ist schon einer gerissen 🙄

    Hi,


    jap, hast mir allem recht. Er hat sich vorher im Körbchen gewälzt, das Ohr zeigt nach hinten, er dreht das Auge zu mir und das Schwarze ist sein Stinki - ein Spielzeug, das er im Fang hat.


    Bliebe die Frage, was das zu bedeuten hat :biggrin:

    Hallöchen,


    in letzter Zeit häufen sich bei uns wieder die Meldungen über entlaufene Angsthunde. Ich finde das immer besonders traurig, weil die Hunde kaum einzufangen sind. Manche hat es an Silvester erwischt, andere paar Tage später, andere jetzt erst. Obwohl ich es seit Neujahr nicht mehr schließen hören habe. In den sozialen Medien werden die Halter regelmäßig angegriffen. Sie hätten ihren Hund richtig sichern sollen. Auf der einen Seite denk ich dasselbe: Wenn man einen Angsthund hat, ist man doch besonders vorsichtig? Vor allem nach Silvester? Und teils waren die auch fremd hier oder ganz frisch eingezogen.

    Aber auf der anderen Seite: wie denn? Ich habe schon Tipps gelesen, den Hund an Halsband und Geschirr mit je einer Leine zu sichern. In akuten Situationen wie an Silvester eigentlich keine schlechte Idee.

    Sicherheitsgeschirr? Soll schon Hunde gegeben haben, die da raus kamen. Fragt sich nur, ob die richtig angelegt waren.

    Ich persönlich habe eine Zugstopp-Halsband. Mein Hund hat einen dicken Hals, viel Fell und kleine Ohren - ungünstige Kombi. Mich 100 Prozent darauf verlassen, wenn ein Hund wirklich Panik hat, würde ich aber auch nicht.

    Und btw: Mir sind schon drei Leinen gerissen 🙄.


    Habt ihr noch Tipps und Tricks?

    Auch hier nochmal eine Aktualisierung: Scheinbar haben immer noch viele Angst, sie könnten sich bei ihrem Tier anstecken oder anders herum. Es gibt aber nach wie vor keine Hinweise darauf, dass das Corona-Virus eine Zoonose ist.
    Zwischenzeitlich dürfte man es wohl auch bemerkt haben, wären Hunde ansteckend. Es wäre wohl kaum an der Menschheit vorübergegangen, würden reihenweise Hunde an einem neuen Virus erkranken.

    Aus gegebenem Anlass möchte ich das nochmal aktualisieren: Nach wie vor sind auch bei Ausgangsbeschränkung, auch nach 20 Uhr, Versorgungshandlungen für Tiere erlaubt. Man darf also immer noch jederzeit mit dem Hund raus.


    Bei Quarantänte-Anordnungen gibt es wohl inzwischen die Möglichkeit, Ausnahmen zu beantragen, beispielsweise wenn nur infektionsgefährdete Personen statt einem selbst mit dem Hund gehen könnten, also das Risiko, dass sie sich schwer infizieren, höher ist, als wenn man alleine raus geht. Zumindest, wenn kein positiver Test vorliegt. Beantragt werden kann dies wohl bei der Ortspolizeibehörde.

    Um die Kollegin meiner TA zu zitieren: Er ist ein wenig ungeschickt?

    Ja, er kommt nach Frauchen 😁


    Fairer Weise muss man sagen, wir hatten die letzten Jahre eigentlich nichts. Die Glückssträhne musste ja enden 😂. Und wenigstens ist es nicht die Arthrose, heißt die haben wir im Griff, das tröstet mich. Also nicht mehr lang und er darf wieder alles machen


    wobei der heute höllisch müde ist und ordentlich steif läuft, das tut mir in der Seele weh ;(

    So, nix mit neuem Arthrose-Schub - er hat sich den Rücken gezerrt ;(. Der Arme, ich fühle echt mit. Vom Übergang BWS/LWS bis nach hinten samt Kreuzbein. Heute nach der Behandlung sah es übel aus, die Physio hat mich auch schon vor morgen gewarnt. Der wird richtig eiern .... Aaaaber das Positive: HWS war echt gut. Sobald also die Zerrung ausgeheilt ist, hat er wieder volle Freigabe.

    Eben, das denke ich auch.


    Es war jetzt echt gut - und dann ist er mir zweimal gestürzt, einmal richtig böse auf Eis, einmal vermutlich auf der Treppe (hab es leider nicht gesehen).

    Nach dem zweiten Mal hat er direkt gehumpelt, dann war es wieder wechselnd. Es gibt jetzt also nochmal zwei Wochen Schmerzmittel und am Montag Physio 🤦‍♀️. Mein Hund kommt ganz nach mir - durch und durch ungeschickt 😂

    Also ohne was beschreien zu wollen - Montag gab es die letzte Tablette und bisher schaut’s gut aus. Er humpelt nach langem Liegen nicht mehr und streckt sich wieder tief nach vorne unten. Allerdings hat er zweimal beim Laufen für 5-6 Schritte gehumpelt, dann war es aber von selber wieder weg. Bin mal gespannt, was der TA sagt, wenn ich nächste Woche Bericht erstatte.


    Ansonsten ist er fit, der denkt gar nicht ans Schonen, schon gar nicht im Schnee :rolleyes:. Er rutscht und wälzt und gleitet auf glatten Wegen, als wäre er Skilangläufer ;(. Was wohl auch die paar Schritte Humpeln ausgelöst hat.


    Auf der einen Seite tut mir das körperlich weh, auf der anderen denke ich dann immer an das, was die TA gesagt hat: "Seien Sie froh, dass er noch so fit ist." Er hat eindeutig richtig Spaß an der Bewegung und benimmt sich wie in seinen jungen Jahren. Eigentlich sollte ich froh sein.... Hab in letzter Zeit (da mehr drauf geachtet) mal ein paar Hunde gesehen, die wirklich schlecht laufen, nur noch langsam trotten und nicht mal dran denken, zu rennen, zu springen oder zu spielen. Und zumindest bei dem einen weiß ich, dass er jünger ist als meiner. Vermutlich sollte ich mich einfach mehr darauf konzentrieren, dass er wirklich noch agil und lebenslustig ist, das könnte auch ganz anders aussehen.